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Vielfacher Gewinn

Wer alte Fenster austauscht hat im wahrsten Sinne des Wortes den Durchblick. Denn neue Fenster haben wesentliche Vorteile.

Früher hatten Fenster im Wesentlichen eine Aufgabe: Sie sollten ein wenig Licht ins Haus bringen. Aus diesem Grund waren die zumeist einfach verglasten Fenster eher klein.
Im Laufe der Zeit hat sich nicht nur der Anspruch an das eigene Heim gewandelt, sondern gerade auch an das Bauteil Fenster. Heutzutage verbringt man viel Zeit daheim, schafft sich seine eigene komfortable Lebenswelt. Die Fenster sollen möglichst groß und trotzdem energiesparend, leicht zu bedienen und trotzdem schwierig zu "knacken" sein. Aufgaben, die unsere modernen und individuellen Fenster mit Bravour meistern - wenn es sich um Qualitätsprodukte handelt. Bedenken Sie: Ein Fenster hält 35 Jahre und länger. Da wäre es am falschen Ende gespart, wenn man hier nicht das Beste wählt.
Aus diesem Grund haben wir Ihnen auf den folgenden Seiten über einen virtuellen Rundgang durchs Haus alle Checklisten, Trends und Tipps zusammengestellt, die Ihnen die wichtigsten Fakten rund um das Thema "Neue Fenster" nahebringen sollen.

Diese und die folgenden Seiten sind aktuelle Informationen des Verbandes Fenster + Fassade (VFF)

Mit neuen Energiesparfenstern senken Hausbesitzer ihre Heizkosten. Zudem winken Steuervorteile und Fördermittel.

Moderne Fenster zeichnen sich durch Wärmeschutzverglasung und gut gedämmte Rahmen aus. Aus Energieverschwendern alter Zeiten sind echte Energiegewinner geworden. Das schlägt bei der Heizkostenabrechnung direkt zu Buche: Mit der Senkung des U-Wertes (Kennzahl für Wärmeverlust) um 0,1 W/m2K lassen sich pro Quadratmeter Fensterfläche und Jahr rund 1,2 Liter Heizöl einsparen. Bedenkt man, dass hochdämmende Fenster nur einen Bruchteil des U-Wertes von alten Fenstern mit Isolierglas haben (Vergleich siehe Abschnitt "Licht & Wohlempfinden"), wird die Dimension des Einsparpotentials deutlich. Umgerechnet 28 Liter Heizöl im Jahr lassen sich pro Quadratmeter Fensterfläche sparen. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kann das die jährlichen Heizkosten um rund 550 Euro senken.
Bei der Finanzierung des Fensteraustausches sind Steuervorteile und Fördermittel eine willkommene Unterstützung. Von den Arbeitskosten bis maximal 6.000 Euro sind 20 Prozent direkt von der Steuer abzugsfähig; die Steuerersparnis kann bis 1.200 Euro betragen. Aus den Fördertöpfen der KfW gibt es Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen. Für "nur" neue Fenster sind fünf Prozent möglich. Erfolgt der Austausch im Rahmen einer Gesamtsanierung, kann der Zuschuss aus 17,5 Prozent oder 13.125 Euro ansteigen.

Alarmstufe rot: vorher (li.) und nachher (re.) – das Wärmebild zeigt, wie moderne Fenster die rot dargestellten Wärmelecks verschwinden lassen

Fenster und Haustür prägen den optischen Gesamteindruck eines Hauses. Passende Lösungen gibt es für jeden Baustil.

Vor allem bei der Auswahl der passenden Haustür stehen Eigenheimbesitzer vor der Qual der Wahl. Natürlich müssen zunächst die harten Fakten stimmen: Hochwertiges Material, gute Verarbeitung, Wärmeschutz sowie Einbruchhemmung haben Priorität. Geht es an die Auswahl von Farben und Formen, sind Individualität und Stilsicherheit gefragt, denn das Angebot ist breit gefächert.
In erster Linie sollte die Tür zu Architektur und Stil des Hauses passen. Damit man sich die Wirkung der neuen Haustür so konkret wie möglich vorstellen kann, bieten viele Hersteller als Entscheidungshilfe online Konfiguratoren an. Damit lässt sich die Wirkung verschiedener Gestaltungsvarianten zunächst am Bildschirm durchspielen.
Noch wichtiger für den Gesamteindruck des Hauses ist die Auswahl der Fenster. Sie prägen nicht nur den Eingangsbereich, sondern die Optik der gesamten Fassade. Die Architektur des Hauses gibt die Leitlinie vor. Während bei der Altbausanierung häufig Sprossenfenster zum Einsatz kommen und Fensterläden Akzente setzen können, wird man bei modernen Neubauten eher auf großflächige Verglasungen und schlichte Rahmen setzen. Immer häufiger kommen bodentiefe Fenster zum Einsatz, im Erdgeschoss verbinden breite Schiebetüren Wohnraum und Außenbereich. Die aktuellen energetischen Standards lassen sich dabei mit allen Fensterarten umsetzen: Selbst der Nachbau historischer Fenster mit Wärmeschutzverglasung ist möglich.

Große Fensterflächen stärken das Wohlbefinden. Jedenfalls, wenn die Fenster auf der Höhe der Zeit sind. Denn moderne Wärmeschutzfenster sind wahre Multitalente.

Helle, warme und von Tageslicht durchflutete Räume - große Fensterflächen bieten das gewisse Etwas, auf das Bauherren und Architekten nicht nur vor dem Hintergrund der Energiepreise verstärkt achten. Sie werten jedes Haus auf, bringen Helligkeit und Wärme in den Raum, ermöglichen Aus- und Einblicke und lassen kleine Zimmer größer wirken. Zudem ist Tageslicht lebenswichtig. Es hellt die Stimmung auf und fördert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Kurz: Tageslicht ist Lebenselixier.
Ein weiteres Argument für die neue Liebe zu großen Fenstern ist der technischen Entwicklung der vergangenen 30 Jahre begründet, denn den Komfort von lichtdurchfluteten Räumen muss man nicht mehr mit hohen Heizkosten bezahlen. Im Gegenteil: Moderne Wärmeschutzfenster haben hervorragende Dämmeigenschaften und sorgen im Winter dafür, dass die Heizenergie im Raum bleibt und die Kälte draußen.
Ablesen lässt sich dieser Fortschritt am so genannten Uw-Wert. Er gibt an, wie viel Energie pro Quadratmeter Fensterfläche verloren geht. Zum Vergleich: Bei einfach verglasten Fenstern und Fassaden liegt der Wert zwischen 4,7 und 6,2 W/m2K. Alte Isolierglasfenster (vor 1995) haben Werte von 2,5 bis 3,0, heutige Fenster liegen bei knapp über 1,0, und Niedrigenergiefenster zum Beispiel für Passivhäuser weisen einen Wert von 0,8 auf. Mit den Energieverlusten ist auch das typische Kältegefühl verschwunden, das es früher bei großen Fenstern gab.
Was im Winter gewünscht ist, kann in der warmen Jahreszeit jedoch schnell zu viel sein - und die Flächen hinter großzügig verglasten Fassaden können sich stark aufheizen. Damit das Raumklima auch bei praller Sonne behaglich bleibt, ist der Nachweis eines sommerliches Wärmeschutzes schon in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben und Pflicht für Neubauten und Modernisierungen. Als Schutz vor Überhitzung sind verschiedene Maßnahmen geeignet. Zum einen außenliegende Verschattungssysteme - vom natürlichen Baumbestand bis zu Rollläden, Markise & Co. Etwas weniger effektiv sind Innenverschattungen wie Stores, Rollo und Jalousien, die hinter der Fensterscheibe angebracht sind und damit zwar das Licht, nicht aber die Wärme schlucken. Dieses Problems nehmen sich Systeme mit spezieller Beschichtung an. Eine weitere Alternative sind Sonnenschutzgläser, die sich bei Sonneneinstrahlung selbsttätig oder auf Knopfdruck verdunkeln.
Mit immer dichteren Fenstern steigen die Anforderungen an die Luftzirkulation. Um das Raumklima zu verbessern, haben sich Spaltlüfter bewährt. In den Falz zwischen Flügel und Blendrahmen geschraubt, erlauben die Vorrichtungen einen begrenzten Luftaustausch, ohne das Einbruchrisiko zu erhöhen.
Ebenso wie der Austausch alter oder zu kleiner Fenster bietet sich auch der Einbau von Dachfenstern an. Denn über die Räume unter dem Dach strömt besonders viel Tageslicht und Wärme ins Haus.

Mit der richtigen Fenstersicherung wird die Wahrscheinlichkeit, einem Einbruch zum Opfer zu fallen, deutlich gesenkt.

Ganze 113.800 Wohnungseinbruchsdiebstähle verzeichnete die Kriminalstatistik für das Jahr 2009. Ein Anstieg von etwas über fünf Prozent gegenüber 2008. Mit den richtigen Vorkehrungsmaßnahmen muss diese Zahl jedoch keine Angst hervorrufen. Seitens der Kriminalpolizei ist man sich sicher: „Zwar darf man sich nie der Illusion hingeben, sich gegen jede Form des Einbruchs absichern zu können, doch mit der richtigen Technik lässt sich das Risiko erheblich minimieren.“ Oftmals finden Einbrecher über veraltete Balkon- oder Terrassentüren ihren Weg ins Haus. Hier helfen moderne Fenster mit stabilem Aufbau von Rahmen und Fensterflügel, widerstandsfähige Beschläge, abschließbare Fenstergriffe oder auch durchbruchhemmende Verglasung. Diese ist gerade in Erd- und erstem Obergeschoss sinnvoll.
In Teilen des Wohnbereichs oder bei Wintergärten sollte auf Sicherheitsglas nicht verzichtet werden. Es mindert nicht nur die Verletzungsgefahr bei Anwendungen wie großflächigen Glasfassaden, Glasvordächern, Überkopfoder Dachverglasungen die komplett aus Glas sind. In Bereichen, in denen Personen vor Absturz geschützt werden müssen, ist Verbund-Sicherheitsglas sogar Pflicht. Und in besonderen Fällen ist über durchschuss- oder sprengwirkungshemmende Sicherheitselemente nachzudenken.

Wer sein Haus nach der Sonne ausrichtet, kann den Energiebedarf senken. Weiteren Komfort liefern moderne Bediensysteme.

Wer in einem kühlen Wohnraum, aber nicht im Dunkeln sitzen möchte, für den bieten sich spezielle Lichtleitsysteme an. Sie folgen einem einfachen Prinzip, indem sie das in einem bestimmten Winkel auftreffende Sonnenlicht durch spezielle Lenkvorrichtungen entweder in den Raum streuen oder es in ausgefeilten Varianten gezielt über einige Meter transportieren können. Ersteres gelingt bereits durch die variierbaren Lamellen von Jalousien. Neuartige Lichtlenkjalousien sind mit einer Mehrfachfaltung ausgestattet, die einen weitgehend ungehinderten Durchblick erlauben, das Sonnenlicht aber trotzdem zu einem hohen Grad reflektieren. Vor allem vor schwer zu erreichenden Fensterflächen im Dach sowie für meterhohe Glasfassaden bietet sich ein Sonnenschutz mit elektronischem Antrieb an. Bequem lässt sich dieser auch in die Steuerungssysteme der Haustechnik einbinden. Und das nicht nur in punkto Sonnenschutz: Auch nach dem Einbau neuer Fenster kommt dem regelmäßigem Lüften große Bedeutung zu. Hier sorgen kontrollierte Wohnungslüftungssysteme für sehr hohe Bequemlichkeit: Sie führen selbsttätig die verbrauchte feuchte Luft aus dem Gebäude ab und lassen frische Luft nachströmen. Systeme mit integriertem Wärmetauscher verhindern sogar den unnötigen Verlust von Wärmeenergie.

Der Austausch alter Fenster geht leichter, als viele denken. Zwischen Demontage und Installation des neuen Fensters liegen nur Stunden.

Die Einbindung der Fenster in eine intelligente Haustechnik hat in den vergangenen Jahren sehr große Fortschritte gemacht. So können Öffnungskontakte an den Fenstern der Heizung und der Alarmanlage melden, dass nicht alle Fenster geschlossen sind – ein wichtiges Signal für die Bewohner, die gerade ihr Haus verlassen wollen. Entsprechende Systeme gibt es schon länger, aber was früher Luxus war, ist heute einfach und preiswert verfügbar. Ein echtes Plus an Sicherheit und Komfort. Apropos, in Sachen Komfort kann man nicht gründlich genug sein. Zwar sind fernbedienbare Fenster oder automatische Türöffner ein echter Vorteil, doch mitunter reicht schon eine Veränderung der Griffhöhe, dass der Türdurchgang oder das Öffnen eines Fensters ermöglicht und der Alltag deutlich erleichtert wird.

Hier können Sie das Merkblatt zum richtigen Heizen und Lüften direkt von der Website der Stadt Mainz (www.mainz.de) herunterladen.

Alternativ steht hier [1.793 KB] der Download im PDF-Format zur Verfügung.